| Aufstellungsarbeit |
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Die Aufstellungsarbeit zielt auf ein umfassendes Verständnis für die "Ordnungen des Lebens" ab, Die Seite "was kann man aufstellen" und die Seiten "Familienaufstellung" und "Organisationsaufstellung" führen Dich näher an das Thema heran. Hier erzähle ich über einige (er)lösende Aufstellungen, die ich in letzter Zeit erleben durfte (Namen und einige Details verändert): Susanne (51) hat immer wieder "Stress" mit Ihrem Sohn (26). In der Aufstellung erkennt Sie, dass sie ihn als "Opfer" ihrer eigenen Erziehung ansieht. Das macht den Sohn sehr aggresiv. Nach einer kurzen Work "wer wärst Du ohne den Gedanken, dass Dein Sohn ein Problem hat", darf sie erkennen, dass der Sohn ein wundervoller junger Mann ist, der einfach das Leben "ausprobiert", aber im tiefsten Inneren weiss, was er will und was er nicht will. Susanne kann ihn herzlich umarmen und ihn loslassen, damit er SEIN Leben lebt, so wie er es für richtig hält. Marianne kommt, weil Sie seit Jahren immer wieder Streit mit Ihrer Mutter hat. Sie hat das Gefühl, dass sie der Mutter "nichts recht machen" kann. Immer wieder "kritisiert" die Mutter Ihr Aussehen, Ihr Verhalten und im Grunde "alles" in Ihrem Leben (Partnerwahl, Job...) - so sagt die Klientin. Bei der Aufstellung stellt Marianne die Mutter gegenüber von dem Vater auf (mit ca. eineinhalb Meter dazwischen), und SICH SELBST NEBEN den Vater (ganz eng). Schnell erkennt sie, dass die Mutter jahrelang eifersüchtig auf sie war und sie als "Konkurrentin" (im Bezug auf die Liebe des Vaters) gesehen hat und nicht als Tochter. Nach einigen Klarstellungen während der Aufstellung (ich bin auf deinem Platz gestanden, Mama. Das merke ich jetzt. Ich habe es aus Liebe getan, nicht um Dich zu ärgern. Bitte akzeptiere mich so, wie ich bin, das ist mir sehr wichtig. Ich lebe jetzt mein Leben, Papa, gib mich bitte frei), können Mutter und Tochter sich näher kommen. Die Mutter hat erkannt, dass sie das Kind oft "vorgeschoben" hat... das Kind war "der einzige Sinn ihrer Ehe"... Einige Wochen später hat Marianne einen neuen Freund, der bei der Mutter "gut ankommt"... es darf sich einiges auflösen. Larissa möchte sich und ihren Chef aufstellen, da er ihr immer wieder körperlich zu nahe kommt, und sie das Gefühl hat, sich nicht abgrenzen zu können. Bei der Aufstellung sieht sie, dass sie den "Chef" mit ihrem Vater verwechselt hat. Einige Tage nach der Aufstellung erzählt sie mir, dass sie ihren Chef in einem ruhigen Gespräch gebeten hat, nicht so nah an sie ranzugehen und er hat sich sofort dafür entschuldigt und gesagt, dass er darauf achten wird. Sie erkannte, dass sie ohne den Gedanken, er sollte nicht so nah rankommen, völlig frei und ungezwungen mit ihm reden kann. Und das kommt bei dem Gegenüber einfach an :-) Peter arbeitet "wie blöd" und es kommt einfach viel zu wenig Geld rein. In der Aufstellung erkennt er, dass er seinen Vater abgelehnt hat, weil dieser so schwer für sein Geld gearbeitet hat. Peter dachte immer schon, dass "es doch leichter gehen müsste". Nun erkennt er, dass er glaubt, seine Arbeit wohl "zu leicht" genommen zu haben. Er erkennt, dass er, wenn er diesen Gedanken glaubt, sehr an sich zweifelt und sich selbst Vorwürfe macht. Einige Sätze des Vaters kommen ihm in den Sinn, die "bestätigen", dass Peter es "falsch" macht. OHNE den Gedanken sieht Peter, dass es bis jetzt wunderbar geklappt hat und dass er auf einem tollen Weg ist. Einem anderen als der Vater... jeder geht seinen Weg. Peter arbeitet derzeit daran, dass er immer wieder überprüft, ob er bez. seiner Arbeit SEINE wahre Identität lebt, oder ob er einfach "nicht so wie der Vater sein" spielt... er arbeitet derzeit gerne mehr als vorher... das Geld wird folgen. Regina stellt sich und ihren Partner auf. Er hat sich vor einem Jahr getrennt und ist vor einigen Wochen relativ kommentarlos wieder eingezogen. Regina weiss nicht, ob sie ihn noch liebt, konnte aber nicht sagen: bleib weg, gib mir Zeit, oder ähnliches. Bei der Aufstellung dreht sich die Stellvertreterin von Regina sofort um und sagt: Es geht nicht um Dich! Der Mann sagt: Ich weiß! Die Aufstellung bekommt einen neuen Titel: Regina, ihre Mutter und ihr Vater (hinter ihr, Vergangenheit). Nun macht das ganze Sinn! Regina ist NIE gefragt worden, was sie möchte und ihr ist nie mitgeteilt worden, dass jemand geht, dass jemand neuer kommt... (die Mutter war auf einmal "weg" als Regina zwei war und der Vater hatte innerhalb kürzester Zeit eine "Neue", mit der er und die Kinder in ein anderes Land gezogen sind). Regina war es so gewöhnt, ihr Mann hat nur ihr Inneres gespiegelt! Sie erkennt, dass sie ihre Mutter worken kann (sie hätte mich nicht alleine lassen dürfen) und Gedanken, die sich um den Vater drehen (er hätte keine andere Frau in unser Haus holen sollen, uns nicht wegbringen dürfen, uns nicht mit ihr allein lassen dürfen, usw. ....) und sie erkennt, dass sie erst danach eine "glückliche Kindheit" haben kann, aus der heraus eine wundervolle Beziehung möglich sein wird. Marion sagt: Ich finde keinen Platz in meinem Leben. In der Aufstellung erkennt man sofort die Ruhelosigkeit. Nach einiger Zeit wird klar, dass auch schon die Mutter und die Oma "keinen Platz hatten". Die Oma wurde aus Schlesien vertrieben, die Mutter auf der Flucht geboren, der Vater ist im Krieg gefallen. Gerne habe die Mutter und die Oma während der Aufstellung ihr "Päckchen" zurückgenommen und Marions Leben gesegnet. SIE darf es besser haben!!! Es wurde viel geweint und Marion fiel "eine Last von den Schultern" - im wahrsten Sinne! Und sie hat einige Beispiele für die Umkehrung gefunden: Ich finde einen Platz in meinem Leben! Mehr zu den 4 Fragen und den Umkehrungen auf meiner www.eva-nitschinger.de Seite unter The Work. Diese Art des Aufstellens (in Kombination mit The Work von Byron Katie) hilft der Aufstellenden / dem Aufsteller weniger in die Trauer und in die vergangenen Geschichten gehen zu müssen, und schneller zu einem glücklichen HEUTE kommen zu können. Trotzdem werden die Geschichten nicht "verdreht" oder gar "geleugnet", wie es für einen mit The Work unerfahrenen Leser vielleicht aussieht. Fragen bitte jederzeit GERNE an mich: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 09:19 Uhr |
Familienaufstellungen


