| Aufstellungsarbeit |
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Die Aufstellungsarbeit zielt auf ein umfassendes Verständnis für die "Ordnungen des Lebens" ab, Die Seite "was kann man aufstellen" und die Seiten "Familienaufstellung" und "Organisationsaufstellung" führen Dich näher an das Thema heran. Hier erzähle ich über einige (er)lösende Aufstellungen, die ich in letzter Zeit erleben durfte: Susanne (Name geändert) hat immer wieder "Stress" mit Ihrem Sohn. In der Aufstellung erkennt Sie, dass sie ihn als Partner nicht als Sohn sieht. Sie kann ihm sagen, dass sie jetzt erkennt, dass sie ihn auf den falschen Platz gestellt hat, als sein Vater (ihr ehemaliger Lebensgefährte) sie verlassen hat. Seither kommen Sohn und Mutter wunderbar miteinander klar, der Sohn ist zu seiner Freundin gezogen und Susanne hat endlich Zeit sich um ihr eigenes Leben zu kümmern, Freunde zu treffen und eine Weiterbildung zu machen. Marianne kommt, weil Sie seit Jahren immer wieder Streit mit Ihrer Mutter hat. Sie hat das Gefühl, dass sie der Mutter "nichts recht machen" kann. Immer wieder "kritisiert" die Mutter Ihr Aussehen, Ihr Verhalten und im Grunde "alles" in Ihrem Leben (Partnerwahl, Job...) - so sagt die Klientin. Bei der Aufstellung stellt Marianne die Mutter gegenüber von dem Vater auf (mit ca. eineinhalb Meter dazwischen), und SICH SELBST NEBEN den Vater (ganz eng). Schnell erkennt sie, dass die Mutter jahrelang eifersüchtig auf sie war und sie als "Konkurrentin" (im Bezug auf die Liebe des Vaters) gesehen hat und nicht als Tochter. Nach einigen Klarstellungen während der Aufstellung (ich bin auf deinem Platz gestanden, Mama. Das merke ich jetzt. Ich habe es aus Liebe getan, nicht um Dich zu ärgern. Bitte akzeptiere mich so, wie ich bin, das ist mir sehr wichtig. Ich lebe jetzt mein Leben, Papa, gib mich bitte frei), können Mutter und Tochter sich näher kommen. Die Mutter hat erkannt, dass sie das Kind oft "vorgeschoben" hat... das Kind war "der einzige Sinn ihrer Ehe"... Einige Wochen später hat Marianne einen neuen Freund, der bei der Mutter "gut ankommt"... es darf sich einiges auflösen. Larissa möchte sich und ihren Chef aufstellen, da er ihr immer wieder körperlich zu nahe kommt, und sie das Gefühl hat, sich nicht abgrenzen zu können. Bei der Aufstellung sieht sie, dass sie den "Chef" mit ihrem Vater verwechselt hat. Einige Tage nach der Aufstellung erzählt sie mir, dass sie ihren Chef in einem ruhigen Gespräch gebeten hat, nicht so nah an sie ranzugehen und er hat sich sofort dafür entschuldigt und gesagt, dass er darauf achten wird. Die nächste Aufstellung wird sein: Larissa und ihr Vater. Peter arbeitet "wie blöd" und es kommt einfach viel zu wenig Geld rein. In der Aufstellung erkennt er, dass er seinen Vater abgelehnt hat, weil dieser so schwer für sein Geld gearbeitet hat. Peter dachte immer schon, dass "es doch leichter gehen müsste". Nun erkennt er, dass er seine Arbeit wohl "zu leicht" genommen hat. Peter arbeitet derzeit daran, dass er immer wieder überprüft, ob er bez. seiner Arbeit SEINE wahre Identität lebt, oder ob er einfach "nicht so wie der Vater sein" spielt... er arbeitet derzeit gerne mehr als vorher... Regina stellt sich und ihren Partner auf. Er hat sich vor einem Jahr getrennt und ist vor einigen Wochen relativ kommentarlos wieder eingezogen. Regina weiss nicht, ob sie ihn noch liebt, konnte aber nicht sagen: bleib weg, gib mir Zeit, oder ähnliches. Bei der Aufstellung dreht sich die Stellvertreterin von Regina sofort um und sagt: Es geht nicht um Dich! Der Mann sagt: Ich weiß! Die Aufstellung bekommt einen neuen Titel: Regina, ihre Mutter und ihr Vater (hinter ihr, Vergangenheit). Nun macht das ganze Sinn! Regina ist NIE gefragt worden, was sie möchte und ihr ist nie mitgeteilt worden, dass jemand geht, dass jemand neuer kommt... (die Mutter war auf einmal "weg" als Regina zwei war und der Vater hatte innerhalb kürzester Zeit eine "Neue", mit der er und die Kinder in ein anderes Land gezogen sind). Regina war es so gewöhnt, ihr Mann hat nur ihr Inneres gespiegelt! Marion sagt: Ich finde keinen Platz in meinem Leben. In der Aufstellung erkennt man sofort die Ruhelosigkeit. Nach einiger Zeit wird klar, dass auch schon die Mutter und die Oma "keinen Platz hatten". Die Oma wurde aus Schlesien vertrieben, die Mutter auf der Flucht geboren, der Vater ist im Krieg gefallen. Marion trägt diese Geschichte für ihre Ahnen. Gerne habe die Mutter und die Oma während der Aufstellung ihr "Päckchen" zurückgenommen und Marions Leben gesegnet. SIE darf es besser haben!!! Es wurde viel geweint und Marion fiel "eine Last von den Schultern" - im wahrsten Sinne! Jede dieser Aufstellungen hat ca. eine Stunde gedauert, ich habe hier also nur eine Zusammenfassung geschrieben.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. November 2009 um 09:23 Uhr |
Aufstellungsarbeit


